Category Archives for "Mentalcoaching"

RAA Challenge 2021 - im Ziel - Uwe Schork & Uta Knape

3. Hengstpass, der fiese Ziehberg und das Ziel | SCHORK Sports & Uta Knape

RAA 2021 – Nächster Berg: Hengstpass

Donnerstag, 12.08.2021, St. Georgen im Attergau – Rennbericht Teil 3/3

20 km Hengstpass – Er trennt die Oberösterreichischen Voralpen von den Ennstaler Alpen. Der 20 km lange Pass verbindet Oberösterreich mit der Steiermark. Woher der Name kommt: Seit dem 16. Jahrhundert wurde diese Verbindung für den Transport von Proviant und Eisen genutzt und dabei den Fuhrleuten gegen Bezahlung Hengste bereitgestellt, um deren Zugtiere schonen zu können.

Uwe Schork RAA Challenge 2021 - Am Hengstpass - 2timesUUnsere “Zugtiere” müssen alleine ran: Doch das geht gut! Uta und Uwe liefern abwechselnd volle Power – sie sind in ihrem Element. Allerdings sehen wir immer wieder Teams auf der Strecke pausieren. Danach runter und weiter, weiter, teilweise nun auch stark befahrene Bundesstrasse, der Wind frischt auf, wird neben der Hitze zum zusätzlichen Gegner, Richtung Gmunden, wir sind unter 100 km, die noch zu fahren sind, welche Freude!

Grossalm – Hochlecken – der fiese Berg

Wer bitte hat diesen fiesen Berg noch eingebaut? Bei km 520 gehts nochmal ewig rauf. Nach jeder Kurve die Hoffnung, er sei zu Ende, endlich geschafft, nein, da geht es ja schon wieder hoch, und sooo weit noch, und immer weiter… Nun reicht es aber wirklich… Die Sonne brennt… Leider können wir Utas Wunsch nach einem eiskalten Wasser hier nicht erfüllen – Grossalm – leider geschlossen – wir leiden mit! Endlich: es geht wieder runter, unten Wechsel, es geht weiter am Rand des Attersees vorbei, wo Menschen fröhlich baden und uns zuwinken, wir versuchen, die teilweise irrsinnigen Autofahrer zu ignorieren, die, nicht immer vor Begeisterung, hupend sich vorbei drängen oder direkt in den Gegenverkehr fahren – Himmel! Was in aller Welt kann so wichtig sein, dass man das Leben anderer Verkehrsteilnehmer bedroht? Leider mussten wir auch kurz vor dem Ziel einmal umkehren und einen Unfall umfahren… Absolut unnötig!! Zum Glück ist jedenfalls dieses Jahr kein Radfahrer der RAA in einen Unfall verwickelt worden! 

Auf dem Weg zum Ziel

Von weitem sieht man den Kirchturm kurz vor St. Georgen – wir haben es geschafft! Auf den letzten km vor dem Ziel werden wir abgeholt, Uta und Uwe fahren ab hier gemeinsam, wir sind wirklich glücklich darüber, die ganze Strecke gesund hinter uns gebracht zu haben und sind auch mit unserem Schnitt zufrieden…

Uta Knape und Uwe Schork - RAA-Zieleinfahrt - © Martin-Granadia

Das Team 2timesU rollt nach 22h35min in St. Georgen im Ziel ein, Durchschnitt rund 25km/h – das ist in unseren Augen ganz passabel und entspricht mehr oder weniger dem Plan, ist sogar noch 1,5 Stunden schneller. Verbessern lässt sich natürlich immer etwas…

RAA Challenge 2021 - Uwe Schork & Uta Knape im Ziel

2timesU im Ziel – Zielfoto

Unser Fazit  – RAA Challenge 2021 Team 2timesU

Wir danken allen, die mit uns mitgefiebert haben, für die anfeuernden Worte und guten Wünsche, Uta & Tracey für das fantastische & harmonische Teamerlebnis, Georg Weigenand für das 1A-Teilesponsoring und dem Team/Verein RAA Race Around Austria für die professionelle und supernette Organisation. Danke für das besondere Erlebnis!

Was nehmen wir mit, was würden wir besser machen? Danke, Marco Kaufmann, genau die Frage stellen wir uns natürlich auch und fassen zusammen:

  1. Ein Ultra-Radrennen ist lang. Und es ist hart. Und währenddessen gibt es Momente in denen man sich fragt, warum macht man das – aber das ist ja eigentlich normal 🙂 Unser Fazit Nr. 1 Aufgeben ist keine Option! Es ist oft hart – aber du bist härter, wenn Du durchhältst – und auch, wenn Du angemessen reagieren kannst:) Und: Es passiert IMMER Unvorhergesehenes… Vor allem bei so langen anspruchsvollen Vorhaben! 
  2. Iss! Wir haben sehr viel eingekauft zur Versorgung – und wir haben fast alles davon tatsächlich zur Versorgung von Uta und Uwe verbraucht! Ausgerechnet waren 8.000-10.000 Extra-Kalorien neben dem Grundumsatz – das passte gerade so in den doch recht geräumigen Mercedes-Bus 😉 Wir haben also gut kalkuliert und sind nie an einen Hungerast gekommen Fazit Nr. 2: Eine gute Versorgung ist wichtig!
  3. Viel hilft nicht immer viel! Flüssigkeits- und Elektrolyt-Haushalt berücksichtigen, das richtige zuführen und auf den Körper hören. Die in der regulären Ernährung enthaltenen Mineralstoffe sind für längere Ausdauersportarten oft nicht ausreichend, weshalb diese zugeführt werden sollen. Für Extrem-/ Ausdauersportler kann es ausserdem hilfreich sein zu wissen, wie die individuelle Zusammensetzung des Schweisses ist, damit man den Verlust genauer kompensieren kann. Unser Fazit Nr. 3: Prüfe die Nährstoffzusammensetzung Deiner Nahrungsergänzungsmittel/ Elektrolyte! Voraussetzung ist auch, seinen Körper und die biochemischen Prozesse zu kennen!
  4. Gutes Training zahlt sich aus: Uta und Uwe wissen, wie man trainiert. Und sie kennen ihre Leistungsfähigkeit. Umso mehr gilt: Ohne langfristig angelegtes Training lassen sich solche Belastungen NICHT gesund meistern – oder anders gesagt und unser Fazit Nr. 4 – Das richtige Training ist rechtzeitig, diszipliniert, ausgewogen und pointiert – vom Richtigen das rechte Mass! Man lernt allerdings nie aus – auch nach vielen Jahren Training und vielen Wettkämpfen kommen immer wieder neue Erkenntnisse… 🙂 

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen?

Und was kommt jetzt? Nun, heute schon war Uwe wieder auf dem Rad und freut sich über gute Beine und eine neue NP Neutralized Power. Neue Ziele braucht der Sportler-Mensch – Fahren wir die RAA Challenge 2022? Suchen wir uns eine andere Herausforderung? Gibt es eine oder mehrere neue Teamkonstellationen? Wir überlegen noch… Ideen, Vorschläge gerne an uns 🙂 Schreibt uns eine email an info@sports-diagnostic.de oder sprecht uns an – Sabine & Uwe & #2timesU

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Zurück zum Teil 2 – Der Weg ist das Ziel – Rennbericht RAA Challenge 2021

Rennbericht RAA Challenge 2021 - 2timesU

2. Der Weg ist das Ziel – Rennbericht RAA | Team 2timesU

RAA – Das Rennen – Der Weg ist das Ziel…

Mittwoch, 11.08.2021, St. Georgen im Attergau – Rennbericht RAA Teil 2/3

Die ersten 1000 Meter gehts für Uta und Uwe gemeinsam Richtung Ortsausgang. Danach fährt Uwe vor, wir packen Uta und ihr Rad ins Auto, er gibt ordentlich “Gas”, wir fahren ihn in der kurvigen und hügeligen grünen Landschaft dennoch bald wieder auf. Eigentlich geht es immer bergauf – ist unsere erste Erkenntnis. Mal mehr mal weniger. An Kirchen, Höfen vorbei, kleine Weiler, an denen Menschen stehen und uns anfeuern, schön ist das!

Dann wieder Wechsel: Uta nimmt ihr geliebtes Zeitfahrrad und ab gehts…

RAA Challenge 2021 - 2timesU - Uta Knape auf ihrem Zeitfahrrad | SCHORK Sports

RAA Challenge 2021 – 2timesU – Uta Knape auf ihrem Zeitfahrrad auf dem Weg nach Schärding | SCHORK Sports

Wir haben ausgemacht, dass wir circa in einem Stunden-Rhythmus wechseln, dies aber von der jeweiligen Konstitution abhängig machen. Und natürlich auch von den Möglichkeiten, die die Strecke bietet.

Fahren in völliger Dunkelheit durch die Nacht

Uta Knape - RAA Challenge 2021 - Nachts durch das Mühlviertel 2timesU

Uta Knape – RAA Challenge 2021 – Nachts durch das Mühlviertel 2timesU

Das Teilstück Mühlviertel ab Donaubrücke macht       seinem voraneilenden Ruf alle Ehre – es soll kontinuierlich auf und ab gehen. Das “ab” ist kaum zu spüren, das “rauf” um so mehr! Wege schrauben sich km für km durch dunkle Tannenwälder, intensivsten Harzduft, an der tschechischen Grenze vorbei, immer weiter, immer weiter…

Der erste Blick auf die Uhr – 23.30 Uhr. Cool. Schon mitten in der Nacht und kein bisschen müde 🙂 Fahren – wechseln – essen – trinken – wechseln… Dazwischen trockene Sachen anziehen, und quasi direkt wieder rennfertig machen – so geht es weiter und weiter durch die Nacht hindurch… Tracey lenkt unseren Bus immer so, dass der/die vor uns fahrende Uta/Uwe möglichst viel Licht haben. Nicht eine Sekunde Unkonzentriertheit – die ganze Fahrt lang – ganz, ganz grossartig, liebe Tracey, Du bist super!

Respekt und Hochachtung für jeden Einzelnen

Dann gehts wieder Richtung Landesinnere, ein wenig abwärts, Richtung Steyr, Linz, runter Richtung Kalk-Alpen. Wir im Pacecar sind wirklich beeindruckt von dem was wir sehen: Eine Uta, die abspult, km für km, keine sichtbare Ermüdung zeigt, die immer wieder darauf brennt, vorzugsweise das Zeitfahrrad zu nutzen um in aerodynamischer Position vor allem die flacheren Passagen fährt. Uwe, der trotz anfänglicher Magenprobleme wieder zurückkommt und Hügel um Hügel mit gleichbleibend hoher Frequenz hochkurbelt, zu hören ist nur der Atem. Wir sehen zwei so gut trainierte Radsportler, die einfach beide grossartig abliefern, km für km, Berg für Berg, Abfahrt für Abfahrt…

Uwe Schork - Sonnenaufgang Donaubrücke vor Enns - km 300 - RAA Challenge 2021 - 2timesU

Uwe Schork – Sonnenaufgang Donaubrücke vor Enns – km 300 – RAA Challenge 2021 – 2timesU

Strecke RAA Challenge 2021 - Team 2timesU

RAA-Teilnehmer – jeder in seinem Tempo

Sind uns zu Beginn die schnellen 4er Teams der grossen RAA-Runde von hinten aufgefahren und mit einem sportlichen Gruss an uns vorbei, der Biker rechts, das Auto links, sind es nun immer wieder einige Einzelfahrer, die wir überholen. Wir sehen Teams am Strassenrand, die auch mal Pause machen – oder haben sie aufgegeben? Ein Handbiker zieht an uns vorbei – was für ein Tempo, was für eine Leistung! Wir überholen Rennradfahrer, die die ganze Strecke komplett ohne Support bewältigen – “Unsupported” – und ziehen den Hut! Ohne Kleidungswechsel, den Proviant mitschleppen, die Motivation 100% alleine aufrecht halten – Respekt davor! Sowieso: Ganz großen Respekt vor jedem Einzelnen!

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Weiter zum Teil 3: RAA Challenge 2021 – Hengstberg, der fiese Ziehberg und das Ziel

Start RAA Challenge 2021 - Uta Knape & Uwe Schork - ©Wolfgang Haidinger

1. Race around Austria – Challenge 2021 | SCHORK Sports & Uta Knape im Team 2timesU

Rennbericht vom Radrennen rund um Oberösterreich

565 km – 6600 Höhenmeter – Limit: 26 Stunden

Mittwoch, 11.08.2021, St. Georgen im Attergau – Rennbericht Teil 1/3

“Hier anhalten – wechseln” – Der Ruf schallt aus dem Pacecar. Uta lenkt ihr Zeitfahrrad in die Parkbucht, Pacecar und Rad stoppen. Gleichzeitig springen Tracey und Sabine aus dem Bus – Heckklappe auf, Uwes Rennrad abgeschnallt, herausgeholt, rennfertig hingestellt. Uta steigt ab, die Trinkflaschen werden abgenommen, ihr Rad eingeladen und festgezurrt. Uwe richtet seinen Helm, testet kurz die Funkverbindung: Hörst du mich. Ich höre Dich. Ab gehts – es läuft, als hätten wir nie etwas anderes gemacht…

Es ist ca. 20:30 Uhr, Schärding, Oberösterreich. Die Nacht beginnt. Wir fahren ab, in die Dunkelheit. Ab hier beginnt die Umleitung zur Donaubrücke, deren Streckenprofil uns unbekannt ist. Wir biegen um die Kurve – und schauen hoch: Was für eine Rampe! Das sind bestimmt 15% Steigung oder mehr… 

RAA Team Challenge Uta Knape & Uwe Schork “2timesU”

Zurück zum Anfang: “Angemessen aufgeregt” stehen wir vor dem Start beim Technical Checkpoint. Hier wird von den vielen netten RAA-Ordnern nochmal überprüft, ob alle Richtlinien eingehalten werden: Das Begleitauto mehrfach mit Startnummer und Warnhinweisen beklebt – es muss schliesslich den immer vor ihm Rad fahrenden maximal sicher begleiten – die Warnlampen installiert, der Tracker funktioniert. Die eigentliche Navigation über die 560 km an der Grenze des Bundeslandes Oberösterreichs entlang übernimmt jedes Team selbst mittels eines Routebooks.

Uta Knape und Uwe Schork - RAA Challenge 2021 - Vor dem StartWir, das sind Uta Knape, amtierende mehrfache Weltmeisterin AK, u.a. im Ironman Hawaii und Xterra Maui und Uwe Schork als 2er RR-Team beim RAA Challenge 2021, mit Tracey Bulmer und Sabine Flechner-Schork als Pacecar-Team. Nachdem wir 2020 beim RAA Challenge Uta im Einzelfahren begleitet haben, wollen wir dieses Jahr im 2er Team die Strecke bewältigen. 560 km – an sich sollte das machbar sein, wenn man sie sich teilt… Wenn man gut trainiert…. Wenn man sich gut ernährt… Wenn… nun, schauen wir mal 🙂

Renninspektion - RAA Challenge 2021 - Uta Knape & Uwe Schork Renninspektion - RAA Challenge 2021 - Uta Knape & Uwe Schork 2timesUAlso, Auto gecheckt, Bike gecheckt, also heisst es nun für uns: aufstellen an der Startlinie – freie Fahrt für das Freude-Adrenalin für alle! Nachdem vormittags bereits die 50 Einzelfahrer gestartet sind, geht es jetzt für die 25 2er Teams los – im Minutentakt. 18:29 Uhr – wir sind dran! Uta Knape & Uwe Schork – 2timesU wird aufgerufen, ein paar Worte zum Race – 3-2-1 – Wohoo, es geht los! Unser Ziel: Gesund, ohne Unfall, und innerhalb der Zeitvorgabe das Ziel erreichen. Uns war schon im Voraus angesichts des jungen sehr ambitionierten und teilweise professionellen Starterfelds klar, dass ein Fight um die Zeit nicht unsers sein kann – Der Weg soll unser Ziel sein – Es geht um die Sache, nicht um das Ergebnis! 

Danke Mika & Julian für euren Besuch beim Start und das Startvideo – schön, bekannte Gesichter zu sehen! BTW Vielleicht wäre das Rennen auch mal etwas für euch?

Weiter zum Teil 2: Der Weg ist das Ziel – Rennbericht RAA Challenge 2021

Zum Teil 3: Hengstpass, Grossalm – Hochlecken – der fiese Berg und das Ziel

Training und Coaching im Ausdauersport - SCHORK Sport Freinsheim

Training & Coaching im Ausdauersport | SCHORK Sports

Training und Coaching im Ausdauersport

Falsche Trainingssteuerung, unangemessene Trainingsanforderungen, Trainingsfehler und Einseitigkeit können Ursachen für  Laufverletzungen sein. Leisten Sie sich für Ihre sportlichen Ziele einen Trainer, dessen Erfahrung und Trainingsphilosophie Sie vertrauen und setzen Sie hohe Massstäbe an die Qualität!

Ein Coach mit Professionalität und Erfahrung

Kompetenz als Trainer im Ausdauersport setzt sich zusammen aus gelerntem Wissen, angewandter Erfahrung und der Fähigkeit zu Empathie und Menschenführung.

Theorie & Ausbildung: Das theoretische Wissen, die wissenschaftlichen Hintergründe, kann man sich anlesen, erarbeiten, oder in Fortbildungen aneignen – sicher nicht an einem Wochenendseminar, und auch nicht an zweien – es kann gut einiger Jahre intensiver Aus- und Fortbildung bedürfen, um die Komplexität zu verstehen.

Langjährige Erfahrung: Ein exzellenter Trainer kennt sich richtig gut aus und weiss auch, wann und wie er weiter helfen kann. Es ist unerlässlich, umfangreiche eigene Erfahrung in der Trainingssteuerung mitzubringen. 50 Jahre Leistungssport – Wer es nicht selbst erlebt hat, weiss nicht, wie sich die Trainings und die einzelnen Intensitäten anfühlen. Wie sollte er das Gefühl kennen, was es bedeutet, an seine Grenzen zu gehen und darüber hinaus, wenn er es nicht selbst intensiv erlebt hat? Ein guter Trainer weiss, was er von seinem Coachee erwarten kann und was genau dieser zu leisten vermag.

Die Chemie muss stimmen – Das Praktische zählt: aufbauend auf einer guten Ausbildung zählt die Handlung aus Erfahrung und die Umsetzung: Wie viele erfolgreiche Sportler werden zu ihren Zielen gecoacht, wie viele Jahre ist der Trainer bereits aktiv, was bringt er mit, was macht ihn erfolgreich? Für eine längerfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit ist es besonders wichtig, dass die “Chemie” zwischen Coach und Sportler stimmt.

Uwe Schork.
Sportdiagnostik & Training

  • Trainer für Ausdauer und Cardio-Fitness (BSA/IHK)
  • DOSB Lizenz Fach-Übungsleiter REHA Sport, Innere Medizin & Orthopädie
  • Trainer für Sportrehabilitation (BSA/IHK), präventionszertifiziert (Wirbelsäulengymnastik)
  • Ernährungstrainer B-Lizenz und Berater für Sporternährung, Ernährungscoach (alles BSA/IHK)
  • Leistungssport Body-Trainer (BSA/IHK), EMS u.a.
  • Experte Leistungsdiagnostik Spiroergometrie & Laktat (BSA/Mitarbeit in klinischen Studien)
  • 50 Jahre Leistungssport: 30 Jahre aktiver Radsport – immer noch aktiver Straßen-, Berg- & Trailläufer

Uwe Schork, SCHORK Sports - Laufanalysen, Leistungsdiagnostik, Bikefitting

Uwe Schork, SCHORK Sports                      info (at) sports-diagnostic.de

Medizinisch-sportwissenschaftliche Ausbildung

Was können Herz und Lunge leisten, was sind die Einschränkungen, was braucht der Organismus und wie bekommt man mehr Leistung bzw. erreicht seine sportlichen Ziele? Erst in einer Kombination von eigener Erfahrung auf hohem sportlichem Niveau und ständigem Erarbeiten von medizinischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich verstehen, wie interne Vorgänge, Blutdruck, Herzgesundheit, kardiovaskuläre Anpassungsprozesse, Nährstoffverwertung und individuelle Voraussetzungen mit (Höchst-)Leistung und Ausdauer zusammenhängen. Nur so lernt man, welche Trainingstechniken welche physiologischen Auswirkungen haben können – Stichwort Leistungsdiagnostik, die eine Grundlage für professionelle Trainingssteuerung darstellt – Keine ist gleich, jeder Mensch ist individuell.

Mentales Training – Mentales Coaching?

Letztlich spielt eine starke Psyche eine bedeutende Rolle – und wie will man das beurteilen und Empfehlungen geben, wenn man nicht selbst in Extremsituationen Strategien gefunden hat, dran zu bleiben, weiter zu machen, nicht aufzugeben und seinem System das abzuverlangen, was es kann – Gesundheit vorausgesetzt.

Trainingssteuerung ist also nicht eine simple Steigerung der Umfänge innerhalb kürzester Zeit. Sie ist auch nicht das Durchbeissen immer der gleichen Geschwindigkeiten und Belastungen mit dem Wunsch, dadurch irgendwann schneller zu werden. Trainingssteuerung für Läufer besteht aus vielen Facetten, die genau und individuell auf den Sportler abgestimmt sein sollten – und birgt genau deshalb die größten Gefahren für Fehler und damit für Laufverletzungen.

Für Läufer und Triathleten erarbeiten wir ausserdem mit unserer Laufanalyse wir ein Übungskonzept sowohl für die Verbesserung der Beweglichkeit, als auch zur Kräftigung der Muskulatur, damit die physische Balance wiederhergestellt werden kann. Wer mehr darüber wissen möchte, was man tun kann, um Laufverletzungen zu vermeiden, spricht uns gerne an oder liest hier weiter.

+++

Zur Analyse und Vermeidung von Laufverletzung und für eine individuelle Trainingssteuerung bieten wir  Laufanalysen und Betreuungspakete für Trainingsbetreuung an (Trainingsplanung, Beratung und -Steuerung, Wettbewerbsplanung uvm) – Aufnahme nach Verfügbarkeit – Anfragen gerne per email info@sports-diagnostic.de.

Hiermit buche ich mein Trainingspaket:

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Schreiben Sie uns hier eine Nachricht, wir melden uns kurzfristig zurück, sportlichen Gruß, SCHORK Sports

*Dies ist ein Pflichtfeld. Sie finden alle Informationen zu AGB und Widerrufsbelehrung unter www.sports-diagnostic.de/agb

Datenschutzhinweis: Hinweis zum Umgang mit den Daten: Diese Daten werden nur für das angefragte Projekt/ Dienstleistung erhoben und sind für eine Kontaktaufnahme und Bestätigung notwendig. Wir gehen mit Ihren Daten sorgsam um und löschen diese nach Gebrauch DSVGO-konform. Bei Rückfragen hierzu sprechen Sie uns gerne an: info@sports-diagnostic.de, danke.

Trainingsplanung - Online Coaching SCHORK Sports

Richtige Trainingssteuerung – Laufverletzungen vermeiden | SCHORK Sports

Richtige Trainingssteuerung zur Vermeidung von Laufverletzungen

Wie im Artikel Laufverletzungen beschrieben zählt falsche Trainingssteuerung zu den häufigsten Ursachen für Laufverletzungen: Zu schnelle Steigerung der Trainingsumfänge, unpassende Einheiten oder eine mangelhafte Zusammenstellung können leicht zu Laufverletzungen führen.

Man sagt, rund 85% aller Laufverletzungen entstehen aufgrund nicht geeigneter Trainingssteuerung. Grundsätzlich kann man gerade bei der Trainingssteuerung so einiges falsch machen: Angefangen beim Trainingsumfang, der Trainings-Häufigkeit, über Vorbereitung und Durchführung einzelner Einheiten, dem Umgang mit Pausen bis zu Dynamisierung auf bestimmte Ziele zu – Trainingssteuerung ist ein riesiges Feld – mit riesigem Fehlerpotential.

Definition Trainingssteuerung im Ausdauersport

Was ist überhaupt Trainingssteuerung? „Trainingssteuerung“ ist die „gezielte Abstimmung aller Maßnahmen der Trainingsplanung, des Trainingsvollzugs, der Wettkampf– und Trainingskontrollen und der Trainings- und Wettkampfauswertung zur Veränderung des sportlichen Leitungszustands im Hinblick auf das Erreichen sportlicher Leistungen und Erfolge.“  (Carl, 2003, S. 614)

Wir sprechen hier und im Folgenden immer von Trainingssteuerung im Ausdauersport (Laufen – Radfahren – Triathlon).

Kriterien für erfolgreiche Trainingssteuerung

Trainingssteuerung ist also ein länger andauernder Prozess, bei dem geeignete Massnahmen ergriffen werden, um ein konkretes sportliches Ziel zu erreichen.  Dabei erfolgt eine kontinuierliche Anpassung. Für eine erfolgreiche Trainingsplanung sind diese Faktoren wichtig:

  • Zeitmanagement: wie viel Zeit hat der Sportler zu Verfügung, gesamt bis zum Ziel und exakt jeden Tag.
  • Leistungsstand: Wo genau steht der Sportler, was sind seine aktuellen Parameter zur Leistungsbestimmung – Herzfrequenzen in den unterschiedlichen Trainingsbereichen, Stoffwechselprozesse, muskulär und Herz-Kreislauf-technisch, sowie allgemeine und spezielle kardiologische und pneumologische Parameter, die Aussagen über die Kapazität und den Gesundheitszustand des Sportler zulassen. Diese Parameter werden idr mit einer Spiroergometrie in Verbindung mit einer Laktatmessung erhoben (Bei SCHORK Sports für Laufen (HF/Pace/Watt) oder Radfahren (HF/Watt) möglich). Genau genommen kann nur wenn diese Parameter bekannt sind, ein gezieltes Training individuell auf den Sportler abgestimmt werden.
  • Trainingseinheiten: Es gibt sehr, sehr viele unterschiedliche Trainingstechniken, aus denen Einheiten zusammengestellt werden. Die Ausführung und Zusammenstellung der Trainingseinheiten kann je nach System abweichen.
  • Hinter jedem Trainingssystem steht eine Trainingsphilosophie, die die Trainingswissenschaft und die einzelnen Einheiten auf eine bestimmt Weise auslegt. Deshalb gibt es unterschiedliche Systeme, nach denen Trainingssteuerung zum Erfolg führen soll.

Persönliche Faktoren zum Erreichen der sportlichen Ziele

Für das Gelingen der Trainingssteuerung ist jedoch nicht alleine das System zuständig 🙂 Der Sportler selbst gestaltet massgeblich das Gelingen seiner Ziele:

  • Auf Basis seines aktuellen Leistungsstands, mit seinen individuellen Potentialen und seinen konkreten sportlichen Zielen
  • Mit seiner grundsätzlichen Leistungsfähigkeit: Körperkomposition, Alter, Gesundheitsstatus, seinen individuellen Fähigkeiten und Talenten
  • Mit seiner physischen Belastbarkeit: Wie gut sind seine Muskel- und Bandstrukturen an die Trainingsanforderungen gewöhnt?
  • Mit seiner individuellen Trainingskapazität: Wie viel Zeit am Tag / pro Woche/ auf Dauer kann und will der Sportler aufbringen?
  • Mit Disziplin, Wie diszipliniert kann und will der Sportler die Vorgaben des Plans bzw. des Trainers umsetzen?
  • … ganz besonders mit seiner mentalen Stärke: Was sind wirklich meine Grenzen? Wie belastbar will und kann man sein? Welchen Stellenwert gebe ich dem Ziel? Wie hartnäckig verfolge ich das Ziel und welche Strategien wende ich dafür an?

Externe Faktoren, die die Trainingsplanung beeinflussen

…und wenn dann alles gut läuft und bestens aufgestellt ist, spielen auch noch externe Faktoren in das Gelingen der Trainingssteuerung hinein. An häufigster Stelle seien dabei die beiden Faktoren Gesundheit – und Wetter- und sonstige Umstände genannt. Ersteres ist komplex zu betrachten – Gesundheit ist kostbar, wir können vieles tun, damit sie erhalten bleibt, jedoch ganz viel nicht beeinflussen. Genau dann, nach krankheits- oder verletzungsbedingten Trainingspausen oder Rückschritten ist allerdings eine intelligente Trainingssteuerung besonders gefragt!

Zweiteres – das Wetter und sonstige Alltagserschwernisse – liefern uns immer wieder Argumente, das Training zu verschieben. Ganz klar ist allerdings: Wer sein Ziel erreichen will, trainiert – Disziplin ist dafür DER Erfolgsfaktor – siehe oben 🙂

Richtige Trainingssteuerung zur Vermeidung von Laufverletzungen

Eine gute Trainingssteuerung ist immer so gestaltet, dass das Erreichen der Ziele machbar ist und bleibt – und zwar unter Berücksichtig aller o.g. Faktoren! Das bedeutet eine ständige Flexibilität und Anpassung an interne und externe Faktoren und stets einen ganzheitlichen Blick auf den Sportler. So kann eine Unter – oder Überforderung vermieden und Verletzungen vorgebeugt werden. Für eine optimierte  Trainingsplanung sorgt die Begleitung und Beratung eines passenden erfahrenen Trainers. Wir bieten Trainingsbetreuung & Coaching zum Erreichen Ihrer gesunden sportlichen Ziele an – Für Einsteiger, ambitionierte Freizeit- und Hobbysportler und alle Läufer, Radsportler und Triathleten. Zur professionelle Unterstützung beim Erreichen Ihrer sportlichen Ziele: melden Sie sich gerne – oder lesen Sie hier mehr zum Thema Training und Coaching im Ausdauersport – Passenden Trainer finden.

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Für eine individuelle Trainingssteuerung bieten wir Betreuungspakete für Trainingsbetreuung an (Trainingsplanung, Beratung und -Steuerung, Wettbewerbsplanung uvm) – Aufnahme nach Verfügbarkeit – Anfragen gerne per email info@sports-diagnostic.de.

Hiermit buche ich mein Trainingspaket:

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*Dies ist ein Pflichtfeld. Sie finden alle Informationen zu AGB und Widerrufsbelehrung unter www.sports-diagnostic.de/agb

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Motivation - SCHORK Sports

Push yourself – Die 4 besten Motivationstipps – SCHORK Sports

Was ist Motivation

Motivation ist…. Ein Handlungs”motor”… pure Energie…. Fokus auf ein bestimmtes Ziel. Ausserdem beschreiben die Psychologen Motivation frei übersetzt als “selektive Wahrnehmung in Verbindung mit der Fähigkeit, organisiert zu handeln UND die Aktivität aufrecht zu erhalten, bis sich Resultate einstellen…” Wir als Ausdauersportler können also ein Lied von der Motivation singen – es handelt davon, DRANZUBLEIBEN, nicht AUFZUGEBEN, die Täler zu durchlaufen oder notfalls zu durchWANDERN, bis es wieder bergauf geht, bis es wieder geht.

Motivation im Ausdauersport

Ein Ausdauersportler, ein Ultraläufer kennt den Spruch: Du läufst so lange, bis es nicht mehr geht. Dann gehst Du, bis es wieder läuft.

Ich laufe so lange, bis es nicht mehr geht. Dann gehe ich, bis es wieder läuft

Und genau DAS ist es, was wir kennen: In jedem Training gibt es diese Phasen: Loslaufen, Körpergefühle wahrnehmen, Störfaktoren wahrnehmen, mal mehr, mal weniger, sich fragen, warum es heute denn so anstrengend ist… weiter laufen! Phase des “Locker Laufens” erreichen, immer wieder, die Freude darüber, das Gefühl, das der Läufer liebt, der Glaube, das man gerade heute wirklich ewig laufen könnte… Der Verstand mahnt: Getränkeversorgung ausreichend? Zeitplanung für heute? Was stand nochmal im Trainingsplan? Usw., ständig dreht sich das Rad, es wechseln die Gefühle sich ab von totaler Anstrengung bis zum FLOW, der puren Freude, über Erschöpfungszustände und dem auf wundersame Weise nicht eintretenden totalen Zusammenbruch – sondern, wenn man die Regeln eines Long Runs kennt, einem Wechsel aus Zuständen – bis das Ziel erreicht ist…

Du hast Dein Ziel erreicht – Zustand der Zufriedenheit

Und auch das erkennt dann jeder wieder, der sich durch das eine oder andere Training oder einen Wettkampf “durchgequält”, selbst durchgepusht hat – DANN gibt es dieses ganz besondere Gefühl… Das Gefühl, das sich einstellt, wenn man zurückblickt und feststellt, dass man es geschafft hat. Und wenn man jemand ist, der gerne mit Struktur und Plan trainiert, sich die passenden Ziele in Training und Wettkampf gesetzt hat, ist dieses Gefühl eine tiefe Zufriedenheit oder ein Stolz auf sich selbst und den “gewonnen Kampf”.

Und genau DAS ist es, was uns immer wieder antreibt – wir wissen, dass da etwas auf uns wartet. Ein Gefühl der Zufriedenheit mit sich selbst, eine Anerkennung der eigenen Leistung, eine Wertschätzung der Anstrengung…

Motivation kann man lernen

Motivation ist also etwas, was man lernen kann. Sie gibt Energie, sie braucht und verbraucht auch Energie. Sie bewegt uns zum Handeln und zum Weitermachen, weil der Körper und der Geist physische oder emotionale Bedürfnisse hat…

Das Geheimnis der Motivation

DAS ist aus meiner Sicht das Geheimnis der Motivation: Üben, nicht aufgeben, dranbleiben, sich selbst Mut zusprechen – und weiter üben. Das ist das, was ein Kilian Jornet macht, wenn er für seine Ultras trainiert, das ist das, was ein Radsportler bei der Tour de France oder ein Triathlet bei seinem Ironman macht, wenn er nach rund 180 KM beim Sprint mit zusammengebissenen Zähnen das Gesicht zu einem Lächeln verzieht und den Konkurrenten mit diesem Lächeln fragt, ob dieser heute auch so geile Beine hat… Das ist das, was uns bewegt, im Training oder im Wettkampf 10, 20, 40, 50 oder mehr KM zu laufen, gegen den “Schweinehund”, gegen den Wunsch etwas anderes zu tun. Motivation und Erfolg sind IMMER mit einem Einsatz verbunden – ohne Einsatz kein Erfolg, ohne Schweiss kein Preis – im positivsten sportlichen Sinne. Der Einsatz ist, dranzubleiben. Sich selbst pushen. Das richtige Ziel vor Augen zu haben. Den richtigen Weg dahin wählen. Dranbleiben.

Hier die versprochenen 4 besten Motivationstipps:

  • Formuliere Dein Ziel: Nimm Dir die Zeit, ein Ziel GENAU und positiv zu formulieren: Was genau möchtest Du wann genau in welchem Ausmass, Umfang und mit welchem Gefühl erreichen? Und bitte: wähle Dein Ziel so aus, dass Du es aus eigener Kraft erreichen kannst!
  • Positive Verstärker nutzen & Plan B kennen: Lerne alles kennen, was Dich von Deinem Plan abhalten können – und habe für alles einen Plan B. Lasse keine Ausreden gelten, sei auf Motivationstiefs vorbereitet. Bedenke die reellen Bedingungen. Mache es Dir leicht, indem Du positive Verstärker suchst und positive Formulierungen wählst!
  • Nutzen Deine Stärken. Jeder von uns hat Stärken und Schwächen. Lerne sie kennen! Setze den Schwächen Deine Stärken gegenüber! Schwächen sind höchstens da, damit Du Deine Stärken noch besser kennenlernst. Also: Was genau sind Deine Stärken, die Du zum Erreichen Deiner sportlichen Ziele einsetzen kannst?
  • Stelle Dich der Herausforderung. Du bist Sportler. Du bist Ausdauersportler. Ohne Herausforderung wäre das alles ja keine allzu grosse Sache 🙂